|
|
 |
|
|
|
Electro vom Feinsten
Irgendwie war es vollkommen um mich geschehen, als ich den ersten Titel von Northern Lite - ohne um die Gruppe zu wissen - in einer verspulten Afterhour-Nacht hörte. Gefühle von Erinnerungen und Melancholie umnachteten mich ob des leicht Retro-80er anmutenden Sounds und der lässig-depressiven Sängerstimme.
Es hat mich wahrlich gepackt. Mein erster Titel, den ich da hörte, war glaube ich “My Pain”. Und das gerade in einer Zeit schmerzlicher Verliebtheit - so bin ich der Musik von Sebastian Bohn und Andreas Kubat alias “Northern Lite” im wahrsten Sinne des Wortes verfallen. Es hat alles seinen eigenen Stil, was die machen. Und es ist nicht nur gefühlsbetont, was dieJungs hinlegen. Die rockige Note steuert der US-Gitarrist Larry-Lowe bei. So wird der subtil unterkühlte Sound auch noch so tanzbar, dass in diversen Parties deftig abgerockt wird.
Mit ihrem eigenen Label 1st Decade Records schufen Northern Lite in Erfurt - nein, nicht in Berlin - eine Plattform für weitere Künstler wie “Monosurround” , “Neonman” oder “Junghans” . Zusammen mit Photographen und visuellen Künstlern finden sie Gleichgesinnte, die dem nach und nach immer typischer und eigensinniger werdenden 1st-Decade-Sound ein in sich stimmiges und einzigartiges Gesicht verleihen. Wer das mal hören und sehen will, der beschafft sich am besten eine oder alle der erfolgreichen Compilations aus der Reihe Neo-Pop. Kein exzessiver Elektropop-Anhänger wird es bereuen.
Soll ich jetzt meine Favoriten aus den einzelnen Sound-Titeln von Northern-Lite aufzählen? Nein! Ich werde es nicht tun, denn ich liebe sie alle! Es gibt zwar den ein oder anderen Hit, aber jeder Song ist wirklich hörenswert. Und wer die Möglichkeit hat, Northern Lite mal Live zu erleben: Hin und weg! :-)
|
|
|
|
 |
|
|
|
Das neue Album 2006 von Northern Lite
|
|
|
Unisex


Unisex [Enhanced] Erscheinungsdatum: 1. September 2006

Die CD gibt es auch in einer Special-Version mit Video-Clips:
Unisex [Ltd Deluxe Edition] Erscheinungsdatum: 1. September 2006
Mit Unisex erscheint im September 2006 nun das vierte Album von Northern Lite. Schon mit dem letzten Album betonten die drei Erfurter ihren ganz eigenen Stil, der mehr nach Rock klang, als auf den anderen Alben. Andreas Kubat - der Sänger - wird jetzt noch rockiger und rotziger. Nach wie vor (und immer mehr) kann man Northern Lite weder eindeutig in die Rock- noch in die Techno-Ecke stellen. Es ist für viele was dabei. Und das ist gut so. Es ist einfach eine ganz eigene Sache, was die drei musikalisch auf die Beine gestellt haben.
Unisex bietet Nummern, die man einfach immer wieder hören muss. Die Geschichte vom ausserirdischen Mädchen (“Alien Girl”), die Sache mit der Zukunft, die gar nicht so schwer auszumachen ist (“Future aint hard to see on my LSD”). Und da sind noch jede Menge anderer Songs, die für die Tanzfläche und zum Ausflippen geeignet sind.
Die Songs auf dem neuen Album erzählen vom Leben, von Liebe, von den Tanzflächen, von Sex und allem was dazugehört - und das alles mit sehr viel Kraft und pathetischer Melancholie.
Es ist ein absolut gelungenes Album, wirkt sehr rund und reif. Man dachte schon, es konnte nicht besser kommen - und es kam jetzt doch besser. Northern Lite rocks!
|
|
|
Tracklist “Unisex”
01. what you want– album version 02. alien girl 03. i don't remember 04. 1-2-3-4 05. cocaine 06. enemy 07. ain't coming back 08. thousand year old song 09. dancing with my demons 10. play with me 11. leave tonight"
Tracklist DVD
01. 1 2 3 4 02. reach the sun 03. what you want 04. cocaine 05. i want more 06. when the cat
Videoclip “Cocaine” for free!
Um den “Weißen Rausch” geht´s im neuesten Video-Clip von Northern Lite. Der Trip ist “for free” für die Fans ab sofort auf der Internetseite des Erfurter Trios in verschiedenen Player-Versionen erhältlich.
Cocaine for free: Hier klicken
Die Vorab-Auskopplung zum neuen Album: What you want [Maxi-CD]


Erscheinungsdatum: 18. August 2006
 |
|
|
 |
|
|
|
Die Double CD Edition von Northern Lite
|
|
|
|
|
Die Erfurter Band Northern Lite kommt jetzt mit ihren beiden legendären Alben "Temper" (2005) und "Reach the sun" (2004) auf einer Doppel-CD im Pappschuber. Die zwei edlen Scheiben kosten aber zusammen soviel wie ein Musikalbum.
Northern Lite wurden mit ihrem Werk dem eigenen Anspruch gerecht, etwas “Besonderes” zu sein. Fern von Massenhysterie bleiben sie ihrem Clubpublikum trotz großer Erfolge recht nah und definieren nebenbei auch noch Electrosound ganz neu, indem sie Techno, Independent Rock und elektronischen Sound ineinander fließen lassen.
Bemerkenswert ist die cool-lässig-melancholische Gesangsstimme von Andreas Kubat. Er trägt die Tracks auf dem Album “Temper” stärker als je zuvor.
Mittlerweile arbeiten Northern Lite bereits an einem neuen Album, welches die Fans in diesem Jahr erfreuen und das Genre wieder hoffentlich würdig bereichern wird.
|
|
|
 |
|
|
|
|
|
temper
Veröffentlichung 09.05.2005
Du kannst die Götterscheibe hier bestellen und bei Amazon natürlich auch reinhören:

Format: Audio-CD (Anzahl 1)
Die Erfurter Band "Northern Lite" tut denen keinen Gefallen, die Musik in eindeutige Schubladen einordnen müssen. Eigentlich kommen die Jungs aus der Techno-Ecke. Ihr erstes eher unbekanntes Album "Small-Chamber-Works" experimentierte mit minimalistischem Techno-Sound. Danach reihte sich ein Club-Hit an den anderen. Die charakteristische Stimme von Andreas Kubat rückte immer mehr in den Vordergrund und man experimentierte mit dem eigenen Stil und entwickelte ihn weiter. Rock-Elemente mischen sich immer mehr mit Pop und eher schwarz-melancholischem Wave-Sound.
"Go With The Flow" ist zweifelsohne das rockigste Tanzmörderbrett und dürfte einer der mitreissendsten Tracks des Albums sein. Doch es warten weitere hitverdächtige Schätze auf: No Escape ist mit seinem Refrain ein echter Ohrwurm und "Good Way", "Facts of Live", “Something” und "I Want More" sind weitere Anspieltips, die schnell begeistern dürften.
|
|
|
Insgesamt wirkt das Album schon recht ruhig. Ruhiger als das was man von vorher kennt. Gleichzeitig hat die Musik des Erfurter Trios aber an Reife und eigenständigem Charakter gewonnen. "Temper" heißt auf Deutsch übersetzt übrigens "Charakter". So wird das Album auch seinem Namen durchaus gerecht.
Das neue Werk ist jedenfalls eine ungemeine Bereicherung und dürfte so ziemlich das Interessanteste sein, was in der deutschen Musikszene derzeit geboten ist. Potenzial für tanzflächenfüllende Remixe ist auf diesem Album jedenfalls genug geboten. Fazit: Zum Kauf wärmstens empfohlen und engstens an's Herz gelegt!
Die Tracks
01. Good way 03:10 02. No escape 05:39 03. Go with the flow 03:33 04. Facts of life 03:17 05, Mirrorshape 03:57 06. Pleasant melodies 02:58 07 . Love on demand 04:14 08. Curious 03:50 09. Something 02:49 10 . I want more 03:47 11. Too fast 02:44 12. Left behind 04:21 13. I don't know you 03:31
|
|
|
|