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Seit DJ cle und Mike Vamp aus ihrem Fitness-Studio ausgetreten sind, ist viel Wasser die Spree runter geflossen. Love The Machines ist der Erlebnisbericht zweier Diskopiloten aus Berlin, die in die Welt auszogen, um das Glück zu suchen und mit einem Beutel voller Gold, Lippenstift an der Backe und einem moerderischen Kater ins heimische Studio zurueckkehrten.
Das zweite Album - der Boeden bebt Die Maertini-Bowle ist fruchtiger geworden und setzt sich aus noch mehr Sorten Musik und Instrumenten zusammen. Bei cles musikalischer Multi-Profession und Mikes Programmier-Wut vertreiben die beiden schon innerhalb der Tracks alle boesen Geister der Langeweile. Hier spielt das Maertini Broes Orchester und alle DJs legen gleichzeitig auf. Vom Rock und Pop der 80er in Traveller ist bei Smile schon nichts mehr uebrig, wenn cle die Gitarre zur Abwechslung mal streichelt und alles so unglaublich nach 60s klingt. Tracks wie die erste Singleauskopplung Love The Machines, Chicken Claw oder High Risin' berufen sich aber ganz auf die altbewaehrte Maschinentaktik, um auch den eifrigsten Taenzern den letzten Tropfen Schweiß aus den Poren zu drücken. Love The Machines funktioniert zwischen Badezimmer, Bett und Dancefloor. Die sinnvolle Anordnung von Stimmungsschwankungen laesst das neue Album als ganzes romantisches Kunst-Werk konsumieren. Was auf Deutsch vielleicht unertraeglich gewesen waere. Die Broes. stellen deshalb um auf Englisch, waehrend deutsche Texte weiter auf dem schwarz, rot, goldenen Laufband um ihr Leben rennen. Nach ihrem zweiten Stimmbruch klingen sie nun reifer und in jeder Hinsicht international.
Mit ihrem neuen Album sind die Maertini Broes aus dem Gestern erwacht und erinnern sich Track fuer Track an ihre Reise zum Erfolg. Am liebsten an das Girl Who Pulled The Plug, das ihnen tatsaechlich bei einem Auftritt im Koelner Club Subway den Strom abdrehte. Statt sie als Teil ihrer Performance fuer weitere Konzerte zu engagieren, haben sie lieber Eric D. Clark zum flotten Dreier in ihr Studio eingeladen und veranstalten mit Lied 13 ein Finale Grande, dass auch bald von Disko zu Disko reisen wird: Big And Dirty!
PS: Fuer das Cover-Foto begaben sich die beiden in den Darkroom des Berliner Clubs Connection.
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